Steckbrief Lama

  • Wildform: Guanako

  • Arten: Classic, Medium Wool, Haevy Wool, Suri

  • Größe: 110 – 140 cm

  • Gewicht: 120 – 225 kg

  • Herkunft: Das Lama ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform.

  • Schwielensohler

  • Nachkommen: 1/Jahr

  • Lebenserwartung: ca. 20 – 25 Jahre

  • Tragzeit: 330 – 380 Tage

  • Nahrung: Proteinarmes Gras, Heu, Mineralien in Pulverform. Lamas sind unechte Wiederkäuer und Diabetiker. Sie dürfen kein Obst, Gemüse,  Brot, Zucker und Getreide fressen. Unechte Wiederkäuer deswegen, weil sie einen Magen weniger als die Kuh haben

  • einmal pro Jahr werden Lamas geschoren, Classic Lamas haben einen Fellwechsel

  • Lamas sind Herdentiere, sie brauchen immer Artgenossen um sich herum und dürfen nicht alleine gehalten werden.

  • ursprünglicher Nutzen: Lastentier (bis max. 35kg)

  • Lamas summen, wenn sie sich entspannen oder etwas neues, aufregendes passiert.

Das Lama als Co-Coach und Therapietier

Lamas werden im pädagogischen Bereich als die "Delfine der Weide", 

als "Herzensbrecher" und "gewinnbringende Feedbackgeber" bezeichnet.

Nicht umsonst, denn sie haben einen nachweislich positiven Effekt auf das Verhalten und den Gemütszustand der Menschen.

Lamas sind von Natur aus sehr soziale, freundliche und neugierige Tiere, die mit ihren großen Augen schon vielen direkt ins Herz geschaut haben.

Lamas wirken bereits auf den ersten Blick schön und sich selbst genug.

Und genau so ist es auch. Vielleicht macht das die Faszination dieser

Tiere aus. Es ist eine interessante Mischung aus Respekt und Anziehung,

die sie in uns auslösen. Vielleicht finden wir uns gerade deswegen 

besser damit ab, dass sie unseren Wunsch nach Nähe nicht immer teilen.

Allerdings vergisst ein Lama durch seine große Neugierde schon mal,

dass es eigentlich nicht so gern angefasst werden möchte.  

Wir wollen mit den Tieren gemeinsam Zeit verbringen und sie machen mit,

weil sie neugierig sind. Niemals sollten die Tiere nur mitmachen,

weil wir sie unterwerfen und zwingen. Wir müssen sie schon überreden,

mit uns an der Leine mitzugehen. Das verlangt uns ab, dass wir unsere innere Unruhe – trotz verständlicher Aufregung - erstmal selbst meistern.

Erst dann beginnt der Kontakt mit dem Lama - ein unvergessliches Erlebnis.

Es ist ein Erlebnis, was anfänglich vielleicht etwas Zeit braucht, denn echter Kontakt und Vertrauen brauchen eben Zeit und die Bereitschaft, sich einzulassen. 

Da Lamas “Meister im Lesen der Körpersprache“ sind, reagieren sie sehr schnell auf die Stimmung, die Atmung, die Körperspannung und die Echtheit des Gegenübers. Der Coach, der seine Tiere gut kennt, kann die Rückmeldung der Lamas lesen und sie dem Coachee zur Verfügung stellen und spiegeln. Da in diesem Fall der Coach “nur der Übersetzer“ der Rückmeldungen der Tiere ist, können die Coachees das Feedback viel leichter annehmen.

Das sanfte Summen der Lamas unterstützt den Prozess, da viele Menschen es als angenehm und beruhigend empfinden.

Lamas unterstützen uns dabei, uns in unserer Persönlichkeit zu entwickeln, unsere Kompetenzen zu erkennen und auszubauen, und unsere Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen. Ebenso sind Lamas hervorragend dafür geeignet, unser Kommunikations- und Sozialverhalten zu stärken.